Kein Hafen ohne Leuchtturm
Der Elisabeth-Treskow-Platz – gelegen am Treffpunkt von Ring und Rhein – besitzt eine große Anziehungskraft. Anziehungskraft, die aus dem Zusammentreffen von Moderne und Historie, Gewerbe und Wohnen, Arbeit und Freizeit, Urbanität und Flusslandschaft resultiert. Klar, dass so ein Platz ein eigenes Wahrzeichen besitzt: den „Leuchtturm“, die Skulptur des Kölner Bildhauers Lutz Fritsch.
Das Fundament von Fritschs Kunstwerk ist ein dreistufiger Betonsockel, dessen Holzsitze Platz zum Verweilen, Nachdenken und zum Austausch bieten. Aus dem Sockel schraubt sich eine 23 Meter hohe Säule in die Höhe, an deren Ende sich ein richtungsloses Quadrat im Wind dreht. Die rote Seite signalisiert in der Schifffahrt Backbord, die grüne Seite Steuerbord - also in Fahrtrichtung gesehen die linke bzw. rechte Schiffsseite. Welche Richtung hier angezeigt wird, entscheidet allein der Wind. Ein Getriebe stabilisiert das Signal lediglich bei stürmischem Wetter.
Die maßvolle Präsenz des Werkes fügt sich sehr gut in das Konzept des Rheinauhafens und des Elisabeth-Treskow-Platzes ein. Fritsch schenkt Phänomenen Beachtung, die viele Menschen übersehen. Zu Recht empfindet man bei seinem Anblick, dass es unsere Aufmerksamkeit brüderlich mit den Besonderheiten seines Standortes teilen, ja, sogar auf diese hinlenken will.
Die maßvolle Präsenz des Werkes fügt sich sehr gut in das Konzept des Rheinauhafens und des Elisabeth-Treskow-Platzes ein. Fritsch schenkt Phänomenen Beachtung, die viele Menschen übersehen. Zu Recht empfindet man bei seinem Anblick, dass es unsere Aufmerksamkeit brüderlich mit den Besonderheiten seines Standortes teilen, ja, sogar auf diese hinlenken will.

Wie die berühmten Speicherhäuser des Viertels begrüßt auch der „Leuchtturm“ die an Köln vorbeiziehenden Schiffe bereits aus der Ferne und gemahnt damit an die alte Schifffahrtstradition der Handelsstadt. Und so wie der gesamte Platz Arbeit und Entspannung vereinigt, stellt auch der „Leuchtturm“ eine Synthese von Funktionalität und Erholung dar. Nicht zuletzt führt der Turm aber auch einen steten Dialog mit der Stadt Köln selbst: Die mattgraue Lackierung der 23 Meter hohen Säule spiegelt die Ziegel umliegender Dächer. Der „Leuchtturm“ grüßt aber auch weit in die Allee des Ubierrings hinein. Er nimmt über zahlreiche Blickachsen Bezug zu markanten Gebäuden des Kölner Stadtbildes und sendet seine farbigen Signale auch hinüber zum rechten Rheinufer.
„Tradition verpflichtet!“ könnte man deswegen zum Kunstwerk des Bildhauers Fritsch sagen. „Tradition verbindet!“ müsste man anschließen. Der „Leuchtturm“ ist ein Bekenntnis des Rheinauhafens zur modernen Stadt Köln. Fritsch transportiert Tradition ins Hier und Jetzt – seine Skulptur lädt Menschen und Ideen aus allen Wind- und Himmelsrichtungen ein. Wie der Rheinauhafen ist der „Leuchtturm“ eine gelungene Begegnungsstätte mitten in Köln.
„Tradition verpflichtet!“ könnte man deswegen zum Kunstwerk des Bildhauers Fritsch sagen. „Tradition verbindet!“ müsste man anschließen. Der „Leuchtturm“ ist ein Bekenntnis des Rheinauhafens zur modernen Stadt Köln. Fritsch transportiert Tradition ins Hier und Jetzt – seine Skulptur lädt Menschen und Ideen aus allen Wind- und Himmelsrichtungen ein. Wie der Rheinauhafen ist der „Leuchtturm“ eine gelungene Begegnungsstätte mitten in Köln.
GALERIE CHRISTIAN LETHERT
vertritt u.a. Lutz Fritsch
Antwerpener Straße 4 | 50672 Köln
Dienstag bis Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag 10 - 16 Uhr | Tel. 0221/356 05 90
Dienstag bis Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag 10 - 16 Uhr | Tel. 0221/356 05 90












