Rheinbastion

Die Bastion im Rheinauhafen gehörte wie die Bastei am Theodor-Heuss-Ring zur Rheinuferbefestigung, die zwischen 1882 und 1891 zur Sicherung der Stadt Köln errichtet wurde. Massives Mauerwerk, meterdicke Betonwände und Steinquader schützten die innenliegenden Gewölbe. Das Zeltdach und der zweigeschossige Aufbau kamen erst nach dem Krieg hinzu. 1939 befand sich eine Wache der Wasserschutzpolizei in dem Bollwerk. Von 1999 bis 2014 war die Bastion, dessen Fundament bis unter die Rheinsohle reicht, Sitz der Goldschmiedewerkstatt Slabohm & Mertens. Um das Gebäude vor Hochwasser zu schützen, liegt der Haupteingang im ersten Stock. Die Geschäftsräume sind nur über die Außentreppe zu erreichen.

Eingang Rheinbastion Creperie

Früher Festung, dann Goldschmiede, heute Creperie mit Außengastronomie

Die Alleinlage des Gebäudes und die massive Bauweise machen die Rheinbastion so besonders. Im Erdgeschoss des Festungsbaus befindet sich eine kleine Creperie mit großzügiger Außenterrasse, die den Elisabeth-Treskow-Platz um eine Attraktion reicher macht. Früher war Privatleuten der Zutritt dieses Hafenabschnitts verboten. Heute ist es ein beliebter Treffpunkt im Rheinauhafen.

Die Rheinbastion mit Creperie und Außengastronomie

Fakten

Baubeginn: 1891

Fertigstellung: 1892

Renovierung: 1939

Kontakt

Gold- und Silberschmiede Slabohm & Mertens
Elisabeth-Treskow-Platz 2
50678 Köln
Tel. +49(0)2 21/3 10 42 42
Die Rheinbastion mit Creperie und Außengastronomie